Wo die Familie gelebt hat

Karte

Wo die Familie gelebt hat

Vier Landesaufnahmen zwischen 1801 und heute, übereinandergelegt: Zieh den roten Strich, und aus der Heide zwischen Wickrath und Mülfort wird die Stadt von heute. Jeder Punkt ist ein Ort, an dem jemand aus diesem Stammbaum geboren wurde, gestorben ist oder gelebt hat.

Wie die Karte zu lesen ist

Links vom roten Strich liegt eine alte Aufnahme, rechts immer die Karte von heute. Der Strich lässt sich mit der Maus ziehen — oder mit den Pfeiltasten, wenn er den Fokus hat.

Die vier Aufnahmen

  • Tranchot und von Müffling, 1801–1828. Aufgenommen unter französischer Verwaltung, die älteste genaue Karte dieser Gegend. Sie zeigt die Landschaft vor der Industrie: Dahlener Heide, Wickrather Busch, Pongser Feld, Kamphauser Feld. Rheydt ist ein Dorf.
  • Preußische Uraufnahme, 1836–1850. Jede Hofschaft steht mit Namen darin — Mülfort, Geistenbeck, Sasserath, Bell, Rohrfeld, Wetschewell, Güdderath, Hockstein. Dazu Pungs und Kamphausen, zwei Orte, die zugleich Familiennamen dieses Baums sind.
  • Preußische Neuaufnahme, 1891–1912. Die Eisenbahn ist da, die Spinnereien stehen, die Dörfer wachsen zusammen.
  • Topographische Karte, heute. Die Vergleichsseite rechts.

Die drei alten Aufnahmen sind für einen bestimmten Maßstab gestochen und lassen sich nicht beliebig weit herauszoomen. Wer eine anklickt, die gerade zu weit weg liegt, wird automatisch herangeführt. Der Knopf Ausgangslage bringt die Karte jederzeit nach Odenkirchen zurück.

Die Punkte

Ein Punkt steht für einen Ort, seine Größe für die Zahl der Menschen. Ein Klick öffnet die Namensliste mit Lebensdaten; wer eine eigene Seite hat, ist verlinkt. Die Zeichen davor bedeuten: ✳ dort geboren, † dort gestorben, · dort nachweislich gelebt.

110 Orte und rund 770 Menschen sind verzeichnet. Am dichtesten steht es um Rheydt mit 448 Personen und Odenkirchen mit 201, dann Heyden mit 63, Geneicken mit 43, Mülfort mit 28. Wer noch lebt, erscheint hier nicht — dieselbe Regel wie im übrigen Portal.

Woher die Karten kommen

Alle vier Aufnahmen stellt Geobasis NRW als offene Daten bereit, unter der Datenlizenz Deutschland Zero 2.0: „Jede Nutzung ist ohne Einschränkungen oder Bedingungen zulässig.“ Die Karten werden beim Blättern direkt von den Diensten des Landes geladen, nicht hier gespeichert. Die Grundkarte darunter stammt von den Mitwirkenden von OpenStreetMap.

Die Orte selbst sind über OpenStreetMap verortet und einzeln von Hand nachgeprüft — eine maschinelle Suche trifft zuverlässig daneben, wenn ein Ortsname doppelt vergeben ist. Drei Orte tragen deshalb bewusst keinen Punkt: Weststraße 56 in Odenkirchen und Scheuburg bei Rheydt ließen sich nicht auflösen, und bei Kurau — dem Geburtsort von Walter Brandt 1898 — ist offen, welches der mehreren Dörfer dieses Namens gemeint ist. Ein falscher Punkt wäre schlechter als gar keiner. Die Menschen von dort erscheinen an ihrem Geburts- oder Sterbeort, soweit einer bekannt ist.