Maria Luise Potz (1878–1962)

Maria Luise Potzgesichert

1878–1962 · Rheydt-Bonnenbroich → Herrstein · Zwirnereiarbeiterin · evangelisch

Maria Luise Potz wurde am 18. Dezember 1878 in Rheydt geboren, als Tochter des Webers Emil Potz und dessen Frau Luise, geborene Steins — die Mutter starb bereits fünfzehn Tage später an den Folgen der Geburt. Aus der zweiten Ehe ihres Vaters mit Amalia Silkenat hatte sie mindestens eine Halbschwester, Clara, die später einen Herrn Wimmer heiratete. Vor ihrer eigenen Heirat 1903 arbeitete Maria Luise, die sich selbst Luise nannte, als Zwirnereiarbeiterin. Mit ihrem Mann Friedrich August Siebel lebte sie über Jahrzehnte in der Pongserstraße in Rheydt; als er 1930 starb, wurde sie mit 51 Jahren Witwe. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie vermutlich in der Nähe ihrer Tochter Emilie, die als Diakonisse in Niederwörresbach (Hunsrück) tätig war — beigesetzt wurde sie aber in Rheydt.

Familie

Eltern Emil Potz (1849–1917) · Luisa Steins (1848–1879)

Heirat Friedrich August Siebel (1879–1930) — 18. April 1903, Rheydt (Standesamt Rheydt-Mitte Nr. 67)

Kinder Emilie Siebel · August Karl Siebel (1919–1993) · Maria Luise Siebel (1904–1934) · Walter Siebel

Geschwister Albert Potz (1875–1877)

Lebensstationen
  • WohnortNiederwoerresbach (Kreis Birkenfeld)
  • BestattungRheydt
  • 1930WohnortGladbach-Rheydt (Rheydt), Pongserstraße 99
  • 1903WohnortMuenchen-Gladbach, Bonnenbroicher Strasse
Überlieferte Geschichte
Maria Luise Potz
Maria Luise Potz
Quellen

Sterbedatum
ERSTMALS BEKANNT (17.08.2026). Bis dahin war von Olafs Urgrossmutter kein Sterbedatum ueberliefert. Die erweiterte WGfF-Aufstellung nennt den 23.01.1962 in Herrstein im Hunsrueck. Das passt zu ihrer bekannten Station Niederwoerresbach im Kreis Birkenfeld — beide Orte liegen keine zehn Kilometer auseinander. Sie ist also im Hunsrueck alt geworden und dort gestorben, nicht am Niederrhein. ZU TUN: Sterbeurkunde beim Standesamt Herrstein anfordern; sie wuerde Wohnort, Familienstand und die anzeigende Person nennen.

Offene Fragen
  • Genaues Sterbedatum unbekannt. Adressbücher zeigen sie 1956 noch in Rheydt, 1965/67 nicht mehr — sie dürfte also zwischen diesen Jahren nach Niederwörresbach (Kreis Birkenfeld) gezogen sein. Wahrscheinlichste Quelle: Standesamt Niederwörresbach bzw. Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen; ergänzend das Archiv der Stiftung kreuznacher diakonie, wo Tochter Emilie als Diakonisse tätig war.

Diese Seite gehört zum Familienarchiv Unsere Spuren und wird aus dem Stammbaum erzeugt. Jede Angabe steht mit ihrer Quelle da; was unsicher ist, ist als unsicher gekennzeichnet. Wer Fotos, Briefe oder Korrekturen zu Maria Luise Potz hat, ist willkommen — Kontakt.