Christoph Silkenatgesichert
Christoph Silkenat war Tagelöhner in Leputschen im Kreis Darkehmen, Ostpreußen. Als seine Tochter Amalia 1879 in Rheydt heiratete, war er bereits verstorben; seine Frau Henriette geborene Schalge lebte weiterhin in Leputschen. Mehr gibt die einzige Quelle zu ihm nicht her — die Heiratsurkunde seiner Tochter, in der er beiläufig genannt wird.
Verheiratet mit Henriette Schalge
Kinder Amalia Silkenat (1849–1908)
- Heiratsregister der Standesaemter Rheydt und Odenkirchen — Standesamt Rheydt, Heiratsurkunde Nr. 26 vom 17.04.1879 (Emil Potz x Amalia Silkenat); Standesamt Rheydt, Heiratsurkunde Nr. 26 vom 17.04.1879 (Emil Potz x Amalia Silkenat) — Original erneut gelesen am 16.08.2026 (Urkunde)
- Aufstellungen und Familienblaetter der Westdeutschen Gesellschaft fuer Familienkunde (WGfF), Bezirksgruppe Moenchengladbach — WGfF-Aufstellung „Vorfahren Emil Potz“, 16.08.2026; dort als Christoph Silkenat, Vater der Amalie Silkenat (Sekundärquelle)
Aus der Heiratsurkunde Rheydt Nr. 26/1879: 'die DIENSTMAGD AMALIA SILKENAT, evangelischer Religion, geboren den neunten Juni 1849 zu [Ortsname schwer lesbar, etwa 'Labschieken'], wohnhaft zu ZOPPENBROICH, Tochter des zu [Ort, etwa 'Leputschen'] verstorbenen TAGELOEHNERS GOTTLOB SILKENAT und dessen Ehefrau HENRIETTE GEBORENE SCHALGE, wohnhaft zu [demselben Ort]'. DIE ORTSNAMEN SIND BEMERKENSWERT: Sie klingen ostpreussisch beziehungsweise litauisch, und auch der Name SILKENAT ist typisch fuer das preussisch-litauische Grenzgebiet (Memelland, Kreis Heydekrug/Tilsit). Amalia waere dann als Dienstmagd von weit her ins Rheinland gekommen – im 19. Jahrhundert nicht ungewoehnlich, aber fuer diese Familie einzigartig. Die Handschrift laesst die Orte nicht sicher lesen; eine Nachpruefung am Original lohnt sich.
Die WGfF-Aufstellung liest den Vornamen des Vaters als Christoph, unsere Lesung der Heiratsurkunde Rheydt Nr. 26/1879 ergab Gottlob. Dieselbe Urkunde, zwei Lesarten — siehe die ausfuehrliche Notiz bei der Tochter Amalia Silkenat. Der Name Christoph ist hier als weitere Namensform hinterlegt, damit er bei einer Suche gefunden wird.
- Sein Vorname wurde bis zum 16.08.2026 als „Gottlob“ geführt. Die erneute Lesung des Originals ergab CHRISTOPH; die WGfF-Aufstellung hatte damit recht. Die alte Form Gottlob ist als weitere Namensform hinterlegt, damit ältere Notizen zuzuordnen bleiben.
- Weder Geburts- noch Sterbedatum sind bekannt, nur dass er vor April 1879 in Leputschen starb. Er ist der einzige ostpreußische Vorfahr dieser Linie und zugleich der aussichtsreichste Ansatzpunkt für eine Fortsetzung nach Osten: Gesucht wären sein Sterbeeintrag und seine Heirat mit Henriette Schalge in den Kirchenbüchern von Trempen.
Diese Seite gehört zum Familienarchiv Unsere Spuren und wird aus dem Stammbaum erzeugt. Jede Angabe steht mit ihrer Quelle da; was unsicher ist, ist als unsicher gekennzeichnet. Wer Fotos, Briefe oder Korrekturen zu Christoph Silkenat hat, ist willkommen — Kontakt.